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Dolce & FalconePasticceria Napoletanain Wuppertal · dal 1999
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Cannolo Siciliano: Herkunft, Füllung, frisch in Wuppertal

Was macht einen guten Cannolo siciliano aus? Herkunft, Füllung und warum er frisch gefüllt sein muss – plus wo es Cannoli in Wuppertal gibt.

Cannolo Siciliano: Herkunft, Füllung, frisch in Wuppertal

Knusprige Schale, cremige Füllung: Der Cannolo ist eines der bekanntesten Gebäcke Italiens und zugleich eines der empfindlichsten. Ob er gelingt, entscheidet sich weniger beim Backen als im Moment, in dem er gefüllt wird. Hier erklären wir, woher der Cannolo kommt, was hineingehört und warum wir ihn erst kurz vor dem Genuss füllen.

Woher kommt der Cannolo siciliano?

Wie der Name verrät, stammt der Cannolo aus Sizilien. Das Wort hängt mit canna zusammen, dem Schilfrohr: Traditionell wurde der Teig um ein Stück Rohr gewickelt und so frittiert – daher die typische Röhrenform. Ursprünglich war der Cannolo ein Gebäck für die Karnevalszeit, heute gibt es ihn in Sizilien das ganze Jahr über, und er hat längst seinen Platz in Pasticcerie in ganz Italien gefunden.

Übrigens: Cannolo ist die Einzahl, Cannoli die Mehrzahl. Wer einen bestellt, bestellt also einen Cannolo.

Was ist in einem Cannolo drin?

Unser Cannolo Siciliano besteht aus zwei Teilen:

  • Die Schale: eine knusprig frittierte Teigrolle, deren Teig einen Hauch Marsala und Kakao enthält.
  • Die Füllung: samtige Ricotta-Creme mit Schokostückchen, kandierten Früchten und Pistazien.

Der Reiz liegt im Kontrast – außen knackig, innen cremig. Genau dieser Gegensatz ist es, den man bei einem guten Cannolo sucht.

Warum muss ein Cannolo frisch gefüllt werden?

Weil die Ricotta-Creme Feuchtigkeit abgibt. Liegt ein gefüllter Cannolo zu lange, zieht die Schale diese Feuchtigkeit auf und verliert ihre Knusprigkeit – aus dem knackigen Biss wird ein weicher. Deshalb gilt in Sizilien die Regel, Cannoli erst kurz vor dem Essen zu füllen.

Daran halten wir uns: Jeder Cannolo wird bei uns von Hand und erst kurz vor dem Genuss gefüllt, mit frischer Ricotta. Aus diesem Grund verschicken wir Cannoli nicht. Du bestellst sie online vor, wählst deinen Abholtag und nimmst sie frisch bei uns in der Pasticceria mit. Den Cannolo gibt es in zwei Größen – die verfügbaren findest du auf der Produktseite.

Wie isst man Cannoli am besten?

Am besten am Tag der Abholung und möglichst bald. Bis dahin gehören sie wegen der Ricotta-Füllung kühl gelagert. Zum Servieren reicht ein Teller – Cannoli werden aus der Hand gegessen. Sie passen zum Espresso am Nachmittag ebenso wie als Abschluss eines italienischen Abends oder auf die Dessert-Tafel, wenn Gäste kommen.

Cannoli in Wuppertal: Wo gibt es sie frisch?

In unserer Pasticceria in der Rödiger Str. 87, 42283 Wuppertal. Wir haben Mittwoch bis Freitag von 9 bis 17 Uhr und am Samstag und Sonntag von 9 bis 14 Uhr geöffnet, montags und dienstags ist geschlossen. Die Anfahrt findest du unter Kontakt. Wenn du sicher sein willst, dass deine Cannoli bereitstehen, bestell sie vorher im Shop.

Welche süditalienischen Klassiker passen dazu?

Wer Cannoli mag, sollte die Klassiker vom Festland kennen. Seit 1999 backen wir in Wuppertal in der Tradition der neapolitanischen Pasticceria – und zwei Gebäcke gehören dort einfach dazu:

  • Babà al Rum: Neapels berühmter kleiner Hefekuchen, großzügig in Rum-Sirup getränkt, saftig bis in den Kern. Er enthält Alkohol.
  • Pastiera Napoletana: die traditionelle Ostertarte Neapels, mit mürbem Boden und einer Füllung aus Ricotta, gekochtem Weizen und Orangenblütenwasser. Wer die Ricotta im Cannolo liebt, findet sie hier in ganz anderer Form wieder.

Dazu passen die Sfogliatella Riccia mit ihren knusprigen Teigschichten und, rund um den Josephstag, die Zeppole di San Giuseppe. Alle Spezialitäten aus unserer Backstube findest du unter Spezialità.

Ein Tipp zum Schluss: Für einen kleinen Vergleich zum Espresso stell dir einen Cannolo, eine Sfogliatella und einen Babà zusammen – drei Gebäcke, drei Teige, drei Arten, Süditalien zu schmecken.

Die Seele Neapels.
Mit Herz in Wuppertal.

Unsere Backstube befindet sich heute in Wuppertal, wo traditionelle italienische Konditorkunst auf deutsche Präzision trifft.

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