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Dolce & FalconePasticceria Napoletanain Wuppertal · dal 1999
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Pastiera Napoletana: Neapels Osterkuchen in Wuppertal

Pastiera napoletana: Was in Neapels Osterkuchen steckt, woher die Tradition kommt und wo du die Pastiera in Wuppertal frisch kaufen und abholen kannst.

Pastiera Napoletana: Neapels Osterkuchen in Wuppertal

Wenn in Neapel Ostern naht, riecht es in vielen Küchen nach Orangenblüten. Dann wird Pastiera gebacken – oft in großen Mengen, für die Familie, für Nachbarn, für Gäste. Für uns in der Pasticceria ist sie eines der Gebäcke, die am deutlichsten nach Neapel schmecken. Hier erfährst du, was in einer Pastiera steckt und wie du sie am besten genießt.

Was ist eine Pastiera Napoletana?

Die Pastiera ist eine gefüllte Tarte aus Neapel und gilt als eine der bekanntesten Süßspeisen der Stadt. Unsere Pastiera Napoletana besteht aus:

  • einem mürben Boden,
  • einer Füllung aus cremiger Ricotta und gekochtem Weizen,
  • dem typischen Duft von Orangenblütenwasser,
  • dazu kandierte Früchte und ein Hauch Zimt.

Der gekochte Weizen ist das, was die Pastiera von anderen Ricotta-Kuchen unterscheidet. Er gibt der Füllung Struktur und einen leicht körnigen Biss, während Ricotta und Orangenblüte für Cremigkeit und Duft sorgen.

Warum isst man Pastiera an Ostern?

Die Pastiera ist in Neapel traditionell das Ostergebäck. Um ihre Entstehung ranken sich verschiedene Legenden, belegt ist keine davon eindeutig. Häufig wird erzählt, dass Zutaten wie Weizen, Eier und Ricotta für Frühling und Neubeginn stehen – was gut zum Osterfest passt. Sicher ist: In vielen neapolitanischen Familien gehört das Backen der Pastiera in der Karwoche fest dazu, und jede Familie schwört auf ihr eigenes Rezept.

Inzwischen gibt es die Pastiera in vielen Pasticcerie auch außerhalb der Osterzeit – sie schmeckt schließlich das ganze Jahr.

Wie schmeckt Pastiera?

Saftig, aromatisch und weniger süß, als viele erwarten. Zuerst fällt der Duft von Orangenblüte auf, dann kommen Ricotta, Zimt und die kandierten Früchte. Der mürbe Boden gibt dem Ganzen Halt. Wer Käsekuchen mag, wird die Pastiera mögen, sollte aber etwas ganz anderes erwarten: Sie ist dichter, duftiger und deutlich aromatischer.

Wie serviere ich Pastiera?

  • Bei Zimmertemperatur: Nimm sie eine Weile vor dem Servieren aus dem Kühlschrank, dann entfaltet sich das Aroma besser.
  • Pur: Eine Pastiera braucht weder Sahne noch Soße. Ein wenig Puderzucker obendrauf ist üblich.
  • Dazu: ein Espresso oder ein Cappuccino. In Neapel isst man sie zum Nachmittagskaffee ebenso wie als Abschluss des Ostermenüs.

Bis zum Verzehr gehört sie wegen der Ricotta-Füllung kühl gelagert.

Pastiera napoletana kaufen: Wo gibt es sie in Wuppertal?

Bei uns in der Pasticceria. Die Pastiera entsteht in unserer Backstube nach traditionellem Rezept, mit frischer Ricotta, Butter und Eiern. Du kannst sie im Shop vorbestellen und frisch bei uns abholen – in der Rödiger Str. 87, 42283 Wuppertal. Geöffnet haben wir Mittwoch bis Freitag von 9 bis 17 Uhr, Samstag und Sonntag von 9 bis 14 Uhr; montags und dienstags ist geschlossen. Gerade rund um Ostern lohnt es sich, frühzeitig vorzubestellen. Wie du uns findest, steht unter Kontakt.

Welche neapolitanischen Klassiker passen dazu?

Wenn du die Pastiera magst, solltest du ihre Verwandten kennenlernen:

  • Die Sfogliatella hat eine sehr ähnliche Füllung aus Ricotta, Grieß, Orangenblütenwasser und Zimt – nur in knusprigem Blätterteig oder mürbem Teig. Den Unterschied erklären wir im Beitrag Sfogliatella: riccia oder frolla?; direkt bestellen kannst du die Sfogliatella Riccia.
  • Der Babà al Rum ist Neapels berühmter, in Rum-Sirup getränkter Hefekuchen. Er enthält Alkohol.
  • Die Zeppole di San Giuseppe gehören zum Josephstag im März – und damit in dieselbe Jahreszeit wie die Pastiera.

Alle Spezialitäten findest du unter Spezialità. Seit 1999 backen wir in Wuppertal in der Tradition der neapolitanischen Pasticceria, und die Pastiera ist für uns eines der Gebäcke, die diese Tradition am besten erzählen.

Die Seele Neapels.
Mit Herz in Wuppertal.

Unsere Backstube befindet sich heute in Wuppertal, wo traditionelle italienische Konditorkunst auf deutsche Präzision trifft.

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